Redesign E-Zivi Tool – Bundesamt für Zivildienst
UX- und UI-Konzeption zur Überarbeitung des digitalen E-Zivi-Tools des Bundesamt für Zivildienst mit Fokus auf Vereinfachung komplexer Verwaltungsprozesse, Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Modernisierung der bestehenden Anwendung.
Startseite des neuen E-ZIVI Portals
responsives Design - Desktop first
Projektüberblick
Kunde: Bundesamt für Zivildienst
Rolle: UX / UI Designerin
Zeitraum: 4 Monate
Kontext: Redesign eines bestehenden digitalen Verwaltungs-Tools zur Abwicklung von Zivildienst-Prozessen
das Problem
Das bestehende E-Zivi-Tool war funktional korrekt, jedoch aus Nutzerperspektive komplex, schwer verständlich und wenig effizient.
Herausforderungen:
komplexe und mehrstufige Prozesse
hohe kognitive Belastung für Nutzer:innen
unklare Informationsarchitektur
inkonsistente Nutzerführung über verschiedene Schritte hinweg
veraltetes Interface ohne klare Priorisierung
Zielsetzung
Vereinfachung und Klarstrukturierung der bestehenden Prozesse
Verbesserung der Nutzerführung über mehrere Prozessschritte hinweg
Entwicklung einer klaren Informationsarchitektur
Sicherstellung von Barrierefreiheit und Accessibility-Standards
Modernisierung der visuellen Sprache im Rahmen der CI/CD Vorgaben
Optimierung der Verständlichkeit für unterschiedliche Nutzergruppen
Mein Beitrag
Ich habe das UX- und UI-Konzept für die Überarbeitung des E-Zivi-Tools entwickelt.
Konkret:
Durchführung und Moderation von Workshops mit Stakeholdern
Analyse und Strukturierung bestehender Prozesse
Entwicklung einer neuen Informationsarchitektur
Konzeption und Testing von Prototypen
Gestaltung des UI Designs unter Berücksichtigung der Bundesvorgaben
Definition von Interaktionskonzepten und Nutzerflows
Erstellung eines barrierefreien, umsetzungsfähigen Designs
Vorgehen und zentrale Entscheidungen
Der Fokus lag auf der radikalen Vereinfachung komplexer Verwaltungsprozesse, ohne rechtliche oder strukturelle Anforderungen zu verletzen.
Wichtige Entscheidungen:
Prozessvereinfachung vor visueller Optimierung
→ Reduktion kognitiver Last durch klare SchrittlogikStrukturierte Informationsarchitektur
→ Aufteilung komplexer Prozesse in verständliche EinheitenKonsequente Barrierefreiheit
→ Accessibility als integraler Bestandteil des Designs, nicht als ZusatzEinheitliche Bild- und Designsprache des Bundesamtes
→ Integration der bestehenden visuellen Identität der Bundesamt für ZivildienstKlar definierte Interaktionen
→ Reduktion unnötiger Entscheidungen im Prozessfluss
Herausforderungen
sehr komplexe, mehrstufige Verwaltungsprozesse
hohe regulatorische Anforderungen
unterschiedliche Stakeholder mit teilweise divergierenden Anforderungen
Balance zwischen Vereinfachung und rechtlicher Korrektheit
hohe Anforderungen an Barrierefreiheit
Lösung
Das neue Konzept strukturiert das E-Zivi-Tool in klar geführte, verständliche Prozessschritte.
Zentrale Verbesserungen:
vereinfachte und logisch gegliederte Nutzerführung
reduzierte kognitive Belastung durch klare Schrittlogik
integrierte Suche zur schnelleren Navigation
konsistentes, barrierefreies UI Design
klare visuelle Hierarchie zur besseren Orientierung
vollständige Integration der Designvorgaben der Bundesamt für Zivildienst
Impact
deutlich verbesserte Verständlichkeit komplexer Prozesse
reduzierte Fehleranfälligkeit im Nutzungskonzept
bessere Orientierung innerhalb der Anwendung
strukturierte Grundlage für zukünftige Weiterentwicklung
erhöhte Zugänglichkeit für unterschiedliche Nutzergruppen
Learnings
in Verwaltungsumgebungen ist Prozessklarheit wichtiger als visuelle Innovation
gute UX bedeutet oft Reduktion statt Erweiterung
Workshops sind entscheidend für Alignment bei komplexen Stakeholder-Strukturen
Accessibility muss von Beginn an Teil der Architektur sein