sun-a-wear – Wearable UV Awareness App & Branding Konzept

UX-, UI- und Branding-Konzeption für sun-a-wear, eine mobile App zur Visualisierung von UV-Exposition im Kontext einer tragbaren Sensortechnologie. Ziel war es, eine verständliche, zugängliche und vertrauenswürdige digitale Erfahrung rund um Gesundheit und Sonnenschutz zu gestalten.

Porjektübersicht

  • Kunde: Inku-Beta

  • Produkt: sun-a-wear (Wearable + App Konzept)

  • Rolle: UX / UI Designerin

  • Zeitraum: 2 Monate

  • Kontext: Entwicklung eines ganzheitlichen Design- und UX-Konzepts für eine Health-Tech App im Wearable-Bereich

das Problem

Die Vision von sun-a-wear war technologisch stark, aber konzeptionell noch nicht in eine klare digitale Nutzererfahrung übersetzt.

Herausforderungen:

  • komplexe Daten aus UV-Sensortechnologie mussten verständlich visualisiert werden

  • Nutzer:innen sollten im Alltag schnell Entscheidungen treffen können

  • Vertrauen in gesundheitsbezogene Daten war essenziell

  • keine bestehende visuelle oder UX-Struktur vorhanden

Zielsetzung

  • Entwicklung eines klaren UX- und UI-Konzepts für die App

  • Aufbau einer konsistenten Marken- und Designsprache

  • verständliche Visualisierung von Gesundheitsdaten (UV-Exposure)

  • Entwicklung eines barrierefreien und intuitiven Nutzerflusses

  • Integration eines einfachen Bestell- bzw. Kaufprozesses für Produkte

  • Aufbau einer emotional zugänglichen, vertrauenswürdigen Markenwelt

Mein Beitrag

Ich habe das gesamte UX-, UI- und Branding-Konzept für sun-a-wear entwickelt.

Konkret:

  • Durchführung von UX Workshops zur Definition der Produktvision

  • Entwicklung des UX Konzepts und der Nutzerflows

  • Erstellung der Informationsarchitektur

  • Design von Wireframes und interaktiven Prototypen

  • Entwicklung eines vollständigen Styleguides inkl. Bildwelt und Designsystem

  • Visual Design der App

  • Definition von Barrierefreiheits- und Accessibility-Standards

  • UX Consulting im Rahmen der Produktdefinition

Vorgehen und zentrale Entscheidungen

Das Design wurde konsequent aus der Nutzerrealität heraus entwickelt: schnelle Entscheidungen im Alltag, einfache Verständlichkeit und hohe Vertrauenswürdigkeit.

Wichtige Entscheidungen:

  • Daten müssen emotional verständlich sein
    → UV-Daten wurden nicht technisch, sondern alltagsnah visualisiert

  • Branding als Vertrauensanker
    → Entwicklung einer ruhigen, klaren visuellen Sprache für ein sensibles Gesundheitsthema

  • Eigene Bildwelt statt Stock-Visuals
    → Aufbau einer konsistenten, wiedererkennbaren visuellen Identität

  • Mobile-first & responsiv gedacht
    → Nutzungsszenarien im Alltag standen im Fokus

  • Barrierefreiheit als Produktanforderung
    → klare Kontraste, einfache Interaktionen, reduzierte Komplexität im Bestellprozess

Herausforderungen

  • Übersetzung komplexer Gesundheitsdaten in einfache UI

  • Aufbau von Vertrauen in ein neues digitales Produkt

  • Balance zwischen Lifestyle-Produkt und medizinischer Relevanz

  • fehlende bestehende Designgrundlage

  • Integration eines zukünftigen Bestellprozesses in frühe UX-Struktur

Lösung

Das Konzept definiert eine klare, zugängliche App-Struktur mit starkem Fokus auf Verständlichkeit und Vertrauen.

Zentrale Elemente:

  • intuitive Visualisierung von UV-Exposition in Echtzeit

  • klare Nutzerführung durch einfache Interaktionen

  • konsistentes Designsystem inkl. Styleguide und Bildwelt

  • barrierefreie Gestaltung aller zentralen Flows

  • integrierter, einfacher Bestellprozess für Wearable-Produkte

  • emotionale, aber reduzierte Markenwelt der Inku-Beta

Impact

  • klare Grundlage für ein skalierbares Health-Tech Produkt

  • verständliche Übersetzung komplexer Sensordaten

  • definierte Marken- und UX-Struktur für zukünftige Entwicklung

  • erhöhte Nutzbarkeit durch reduzierte Komplexität

  • konsistente visuelle Identität für ein neues Produktsegment

Learnings

  • bei Health-Tech Produkten ist Vertrauen zentraler als Ästhetik

  • komplexe Daten brauchen radikale Vereinfachung im UX Design

  • Branding und UX sind eng miteinander verbunden

  • frühe Definition eines Designsystems spart später massiv Aufwand

  • Nutzerverständnis muss vor Technologie stehen

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